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Heizölpreise aktuell: Heizölpreise leicht fallend in die neue Woche (14.10.2019)

Brentölpreis schwankt zum Wochenstart um die Ölpreismarke von 60 USD/Barrel - Euro hält sich über der Marke von 1,10 - Heizölpreise leicht fallend in den Montag

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss zum Wochenende gegenüber dem Schlussstand vom Donnerstag mit einem Plus von 0,7 % - konkret lag der Heizölpreis am Abend bei 71,26 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis die Preismarke von 71 €/100L überspringen.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 7,5 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: fallend!

 

Bereich Schlusskurs
10.10.2019
Schlusskurs
11.10.2019
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
14.10.2019
Heizölpreis (€/100L)
3.000 L Standardqual.
70,76 71,26

+ 0,7 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
59,10 60,51 + 2,4 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,0987 1,1016 + 0,3 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Freitag und dem heutigen Morgen herangezogen werden:

1. Ölpreise: Am Freitagabend schloss der Brentölpreis mit einem starken Plus von 2,4 % bei 60,51 USD/Barrel. Die gestiegene Hoffnung auf eine baldige Beilegung des Handelsstreites zwischen den USA und China haben zum Wochenausklang die Ölpreise stark steigen lassen.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 12,5 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in die neue Woche geben die Ölpreise um 1,1 % nach - aktuell steht der Brentölpreis bei 59,83 USD/Barrel. Ein relativ starker US-Dollar und das weiterhin ungelöste Brexitproblem lassen die Ölpreise zum Wochenstart fallen.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro ist am Freitag mit einem leichten Plus von 0,3 % aus dem Handel gegangen und stand am Tagesende bei 1,1039. Die gestiegene Hoffnung, dass die EU und Großbritannien doch noch eine einvernehmliche Lösung des Brexitproblems erreichen könnten, hat den Euro zum Wochenende steigen lassen.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,7 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in die neue Woche tritt der Euro bei einem impulslosen Handel auf der Stelle und bleibt weiter knapp über der Marke von 1,10.

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